Das Wort „Philanthropie“ ist Bestandteil des Namens unserer Organisation. In Gesprächen mit möglichen Stifterinnen oder Spendern oder einfach mit Freunden oder der Familie erfahren wir immer wieder, dass dieser Begriff „schwierig“ und vielfach unbekannt ist. Das hat uns dazu veranlasst, einmal nachzufragen. Sehen Sie hier einige Antworten von Menschen, die wir in Berlin auf der Straße getroffen haben.
Wir sind davon überzeugt, dass mehr Menschen aktive und engagierte Spenderinnen oder Stifter sein könnten. Wie schwierig es aber ist, Geld sinnvoll und effektiv für gute Zwecke auszugeben, mussten nicht nur Aristoteles oder Bill Gates feststellen. Die Entwicklung einer Stiftungsstrategie oder eines Spendenplans sind ein wichtiges Instrument, doch Geben beginnt in den meisten Fällen intuitiv, ausgelöst durch eine persönliche Erfahrung, einen Schicksalsschlag o.ä. Hören Sie, wofür Menschen geben würden, wenn dies nur eine Frage des Wünschens wäre.
Active Philanthropy hat sich der Förderung einer neuen Geberkultur verschrieben. Aber wofür sollen die Menschen geben? Wir wollten von ihnen wissen, was ihrer Meinung nach die drei größten Herausforderungen der Menschheit sind. Sind es wirklich immer die Dinge, die von denen wir in der Zeitung lesen? Die Antworten der von uns befragten Passanten sind vielfältig, nachdenklich und auch humorvoll.