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Afrika Logbuch


Mit seinem Afrika Logbuch berichtet Andrew Kingman von der täglichen Arbeit einer zivilgesellschaftlichen Organisation "on the ground" - also von der Wurzel und aus erster Hand. Ziel des Blogs ist es, Stiftern und Spendern näher zu bringen, womit sich ihre Partner auf der anderen Seite des Tisches - die Fördermittelempfänger - tagtäglich auseinandersetzen und damit das Verständnis unter- und füreinander zu fördern. Viele der Erlebnisse und Eindrücke, die hier geschildert werden, stehen exemplarisch für Projektarbeit an irgendeinem anderen Ort in irgendeinem anderen Projekt dieser Welt und sind deshalb nicht nur für Afrika-Interessierte von Bedeutung.


Das Logbuch berichtet vom Neustart des Projekts "Enterprising Youth" in Mozambique. Das Projekt adressiert eines der Kernprobleme der Region: den Mangel an Möglichkeiten für junge Menschen, einem eigenen Erwerb nachzugehen und sich wirtschaftlich zu betätigen.

Anderew Kingman geht davon aus, dass viele Chancen schlicht ignoriert werden. Das Projekt soll jungen Menschen dabei helfen zu verstehen, wie die lokale Wirtschaft funktioniert, Ideen für eigene Unternehmungen zu entwickeln und Chancen, die sich bieten, zu erkennen und zu ergreifen.

Am Ende des ersten Projektjahres soll es mehrere Gruppen und Einzelpersonen geben, die Ideen für kleine Unternehmungen entwickelt haben, und es werden erste Diskussionen darüber stattfinden, wie sich die Vorhaben finanzieren lassen.

Das Projekt läuft an zwei Standorten in Mozambique: dem Tambara Distrikt im Norden der Manica Provinz und dem Sussundenga Distrikt im Zetrum der Provinz.

 
 

Andrew Kingman


Andrew Kingman ist Mitgründer von MICAIA und zurzeit als Programmleiter der MICAIA Stiftung sowie Geschäftsführer von Eco MICAIA tätig. Letzteres ist ein Sozialunternehmen mit dem Zweck, Kleinbauern und Kommunen den Zugang zur Martkwirtschaft zu ermöglichen. Andrew Kingman arbeitet seit 1990 in Afrika und war verantwortlich für den Aufbau und die Leitung verschiedener Non-Profit Organisationen in Großbritannien, Westafrika und Kenia. Sein Fokus liegt auf dem Aufbau lokaler Unternehmungen (sog. community enterprises) und auf der Organisationsentwicklung. In Kenia war er vor allem im Segment Naturprodukte sowie für lokale Tourismus-Initiativen tätig.